EPD
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Spitex Zürich Teil der EPD Kampagne

Die schweizweite Kampagne zum elektronischen Patientendossier (EPD) ist gestartet. Rachel Jenkins, Pflegeexpertin APN, Spitex Zürich ist als Testimonial Teil der Kampagne. Drei Fragen an Rachel Jenkins, Pflegeexpertin APN, Spitex Zürich

Was ist das elektronische Patientendossier (EPD)?

Ein schweizweiter Kommunikationskanal, über den die wichtigsten Informationen einer Patientin oder eines Patienten abrufbar sind. Der Informationsaustausch zwischen Patientinnen und Patienten und den behandelnden Gesundheitsfachpersonen ist die Basis für die Zukunft eines sicheren, qualitativ hochstehenden und effizienten Schweizer Gesundheitssystems.

Welche Vorteile bringt das elektronischen Patientendossiers (EPD)?

Wir von der Pflege brauchen stets Zugang zu aktuellen und vollständigen Informationen wie zu Diagnosen, Medikamenten, Verordnungen für Nachbehandlungen, zur Patientenverfügung usw. Wenn verschiedenen Fachrichtungen involviert sind, braucht es heute viel Zeit, bis alle aktuellen Informationen verfügbar sind. Das EPD kann hier vereinfachen und beschleunigen. Ich wünsche mir, dass ich die so gewonnene Zeit für die Kundinnen und Kunden einsetzen kann.

Wie können Patientinnen und Patienten vom EPD überzeugt werden?

Digitalisierung ist für viele unserer Kundinnen und Kunden eine grosse Herausforderung. Daher ist es wichtig, dass das EPD einfach zugänglich und nutzbar ist. Die Kundinnen und Kunden müssen erkennen, dass ihnen das EPD etwas nützt: Das sie selbst und alle Gesundheitsfachpersonen schnell und zuverlässig auf die gleichen Daten zugreifen können. Die zweite Herausforderung ist das Vertrauen in den Datenschutz. Gesundheitsdaten sind sehr persönlich und darum besonders schützenswert. Die Kundinnen und Kunden müssen darum auch allen Gesundheitsfachpersonen Vertrauen, denen sie Einsicht in ihr Dossier geben wollen. Doch ich bin zuversichtlich: Das EPD wird sich durchsetzen.